FSS Südkoreas warnt: 30-jährige Staatsanleihen können bei einem Zinsanstieg um 1 % einen Verlust von 17 % erleiden.

Nach Angaben der südkoreanischen Finanzaufsicht (FSS) gab die Regulierungsbehörde am 6. Juli eine Anlegerwarnung heraus, wonach Staatsanleihen und andere risikoarme Schuldtitel bei einem vorzeitigen Verkauf vor Fälligkeit erhebliche Verluste verursachen können. Die FSS wies darauf hin, dass 30-jährige Staatsanleihen bei einem Anstieg der Marktzinsen um 100 Basispunkte (1 Prozentpunkt) Bewertungsverlusten von rund 17 % ausgesetzt sein könnten.

Die Behörde stellte fest, dass Staatsanleihen zwar aufgrund des geringen Kreditrisikos üblicherweise als risikoarme Anlageprodukte eingestuft werden, ihr Kurs jedoch bei steigenden Marktzinsen fällt. Langfristige Anleihen reagieren besonders empfindlich auf Zinsänderungen. Die FSS riet Anlegern mit begrenztem Einkommen oder potenziellem Kapitalbedarf für Notfälle, die Möglichkeit von Verlusten bei vorzeitiger Rücknahme zu bedenken.

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