Die südkoreanische Polizei hat die erste strafrechtliche Ermittlung des Landes eröffnet, die sich gegen lokale Nutzer von Polymarket richtet, der weltweit größten blockchainbasierten Plattform für Vorhersagemärkte. Das Ermittlungsverfahren wird laut dem lokalen Medienportal ChosunBiz von der Provinzpolizeibehörde Gangwon geleitet, nachdem die Nationale Polizeibehörde Südkoreas darum ersucht hatte. Die Ermittler konzentrieren sich auf südkoreanische Einwohner, die angeblich Polymarket genutzt haben, um auf verschiedene Ereignisse zu wetten, darunter die Kommunalwahlen im Land am 3. Juni. Nach südkoreanischem Recht gilt das Wetten auf Plattformen außerhalb des staatlich betriebenen Sports-Toto-Systems allgemein als illegales Glücksspiel, sodass Nutzer, die Gegenstand der Ermittlungen sind, mit Strafen nach Artikel 246 des Strafgesetzes rechnen könnten, der Geldbußen von bis zu 10 Millionen Won vorsieht. Dies stellt eine deutliche Eskalation des regulatorischen Drucks auf Nutzer von Vorhersagemärkten in Südkorea dar.
Die Untersuchung stellt den ersten bekannten strafrechtlichen Vorstoß dar, der sich gegen südkoreanische Nutzer von Polymarket richtet und nicht gegen die Plattform selbst. Die Ermittler prüfen südkoreanische Einwohner, die angeblich Polymarket genutzt haben, um auf verschiedene Ereignisse zu wetten, darunter die Kommunalwahlen am 3. Juni. Die Behörden stellten fest, dass die Nutzer direkt auf die Plattform zugriffen, ohne dass VPNs oder Tools zur Umgehung von IPs erforderlich gewesen seien. Polymarket habe es laut Berichten außerdem erlaubt, dass koreanische Nutzer Wetten mit dollarunterlegten Stablecoins platzieren konnten, ohne nennenswerte Einschränkungen aufzuerlegen.
Nach südkoreanischem Recht gilt das Wetten auf Plattformen außerhalb des staatlich betriebenen Sports-Toto-Systems allgemein als illegales Glücksspiel. Südkoreanische Behörden betrachten die Aktivität in Vorhersagemärkten als eine Form privaten Glücksspiels, was bedeutet, dass Nutzer, die Gegenstand der Ermittlungen sind, Strafen nach Artikel 246 des Strafgesetzes ausgesetzt sein könnten, der Geldbußen von bis zu 10 Millionen Won vorsieht. Rechtsanwalt Ahn Chang-bo, der einige der beteiligten Nutzer vertritt, erklärte: „Es scheint, dass die Tatbestandsmerkmale des Straftatbestands des Glücksspiels erfüllt sind. Allerdings gibt es absolut keine inländischen Fälle, in denen die Nutzung von Polymarkets bestraft worden ist, daher ist es schwierig, das Ausmaß der Strafe vorherzusagen.“
Ein Großteil der Ermittlungen scheint sich auf Aktivitäten rund um die Kommunalwahlen Südkoreas am 3. Juni zu konzentrieren. Die mit den Wahlen zusammenhängenden Märkte von Polymarket stießen bei südkoreanischen Nutzern auf großes Interesse, wobei die Wettvolumina Berichten zufolge im zweistelligen Milliardenbereich lagen. Die Behörden stellten fest, dass die Nutzer direkt auf die Plattform zugriffen, ohne dass VPNs oder Tools zur Umgehung von IPs erforderlich gewesen seien. Polymarket habe es laut Berichten außerdem erlaubt, dass koreanische Nutzer Wetten mit dollarunterlegten Stablecoins platzieren konnten, ohne nennenswerte Einschränkungen aufzuerlegen.
Noch in diesem Jahr hatte die südkoreanische Medienaufsichtsbehörde Polymarket-Operationen bereits unter die Lupe genommen. Der Schritt hin zu einer strafrechtlichen Ermittlung signalisiert, dass sich die Vollzugsposition verschärft. Branchenbeobachter sehen diesen Fall als mögliches regulatorisches Präzedenzszenario.
Was hat die südkoreanische Polizei in Bezug auf Polymarket-Nutzer untersucht?
Die südkoreanische Polizei hat die erste strafrechtliche Ermittlung des Landes eröffnet, die sich gegen lokale Nutzer von Polymarket richtet, der weltweit größten blockchainbasierten Plattform für Vorhersagemärkte. Das Ermittlungsverfahren wird laut dem lokalen Medienportal ChosunBiz von der Provinzpolizeibehörde Gangwon geleitet, nachdem die Nationale Polizeibehörde Südkoreas darum ersucht hatte. Die Ermittler konzentrieren sich auf südkoreanische Einwohner, die angeblich Polymarket genutzt haben, um auf verschiedene Ereignisse zu wetten, darunter die Kommunalwahlen im Land am 3. Juni.
Warum betrachten südkoreanische Behörden die Aktivität auf Polymarket als illegales Glücksspiel?
Nach südkoreanischem Recht gilt das Wetten auf Plattformen außerhalb des staatlich betriebenen Sports-Toto-Systems allgemein als illegales Glücksspiel. Südkoreanische Behörden betrachten die Aktivität in Vorhersagemärkten als eine Form privaten Glücksspiels, was bedeutet, dass Nutzer, die Gegenstand der Ermittlungen sind, Strafen nach Artikel 246 des Strafgesetzes ausgesetzt sein könnten, der Geldbußen von bis zu 10 Millionen Won vorsieht.
Wie viel Wettaktivität gab es auf den südkoreanischen Wahlmärkten von Polymarket?
Die mit den Wahlen zusammenhängenden Märkte von Polymarket stießen bei südkoreanischen Nutzern auf großes Interesse, wobei die Wettvolumina Berichten zufolge rund um die Kommunalwahlen am 3. Juni im zweistelligen Milliardenbereich lagen. Die Behörden stellten fest, dass die Nutzer direkt auf die Plattform zugriffen, ohne dass VPNs oder Tools zur Umgehung von IPs erforderlich gewesen seien.
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