Der Verkauf von 32 BTC der Strategie löst bei Grayscale Bedenken gegenüber einem stark gehebelten Modell aus

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Grayscale äußerte Bedenken hinsichtlich des Modells von Strategy zur kreditbasierten (gehebelten) Bitcoin-Akkumulation, nachdem das Unternehmen am 1. Juni 32 BTC verkauft hatte. Grayscale-Head of Research Zach Pandl sagte, dass schwächere Kurse für das von Strategy bevorzugte Eigenkapital dessen Dividendenverpflichtungen erhöhen und die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Bitcoin-Verkäufe steigern könnten. Der Bericht erscheint, während Strategy, das rund 840.000 BTC hält, zunehmend unter die Lupe genommen wird, ob das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände über seinen gehebelt finanzierten Treasury-Ansatz weiter ausbauen kann.

Strategy verkauft am 1. Juni 32 BTC

Strategy gab am 1. Juni bekannt, dass es 32 Bitcoin verkauft habe. Die Menge war im Vergleich zur Bilanz des Unternehmens relativ gering, die rund 840.000 BTC umfasst. Der Schritt stellte eine bemerkenswerte Abweichung für einen der größten institutionellen Unternehmenshalter von Bitcoin dar und belastete laut dem Bericht von Grayscale die Stimmung der Anleger.

Grayscale sagte, die jüngste Welle an Marktschwankungen sei teilweise durch die Offenlegung von Strategy ausgelöst worden. Das Unternehmen argumentierte, dass Strategys Fähigkeit, weiterhin zu den Bitcoin-Beständen hinzuzufügen, zunehmend begrenzt werde; diese Entwicklung könne zu mehr Volatilität im gesamten breiteren Markt beitragen. Grayscale deutete außerdem an, dass vor dem Aufbau einer nachhaltigeren Bodenbildung bei Bitcoin möglicherweise weitere Käufer nötig seien.

Schwäche bei bevorzugtem Eigenkapital weckt Sorgen über künftige Bitcoin-Verkäufe

Grayscale legte besonderen Schwerpunkt auf die jüngste Schwäche bei STRC, dem variabel verzinsten bevorzugten Eigenkapitalinstrument (preferred equity) von Strategy. Das Wertpapier ist darauf ausgelegt, nahe bei $100 zu handeln, und weist derzeit eine Dividende von 11,5% auf. Wenn der Kurs der Aktie unter diese Marke fällt, verlangen Anleger typischerweise eine höhere Rendite. Zwar könnte Strategy darauf reagieren, indem es die Dividende erhöht, doch würde dies künftige Cash-Verpflichtungen steigern und Druck für weitere Bitcoin-Verkäufe erzeugen, was wiederum zusätzlichen Abwärtsdruck auf den Markt ausüben könnte.

Das Unternehmen sagte, das gehebelt ausgerichtete Geschäftsmodell von Strategy stehe unter zunehmender Belastung, und dies habe zu erhöhter Volatilität im Bitcoin-Handel beigetragen. Die Firma stellte zudem fest, dass Strategy bei den aktuellen Kursen möglicherweise nur begrenzten Spielraum habe, seine Bitcoin-Bestände entweder über STRC oder MSTR weiter auszubauen.

Grayscale erwartet trotz kurzfristiger Gegenwinde eine Erholung bei Bitcoin

Aus einer längerfristigen Perspektive sagte Grayscale, eine breitere Verteilung des Bitcoin-Eigentums über Unternehmensbilanzen hinweg könne die Widerstandsfähigkeit des Marktes stärken. Der Bericht ergänzte, dass andere Käufer einspringen müssten, damit Bitcoin eine nachhaltige Bodenbildung etablieren kann. Grayscale Research erwartet, dass Bitcoin in den kommenden Monaten wieder anzieht, allerdings sagte man, dass BTC in der nahen Zukunft möglicherweise einige andere Krypto-Sektoren unterperformen könnte, wenn diese Segmente stärker direkt von einer verbesserten regulatorischen Klarheit profitieren.

FAQ

Was hat Strategy am 1. Juni verkauft?

Strategy hat am 1. Juni 32 Bitcoin verkauft. Das Unternehmen hält rund 840.000 BTC in seiner Bilanz.

Warum ist Grayscale wegen des bevorzugten Eigenkapitals von Strategy besorgt?

Grayscale sagte, dass schwächere Kurse für STRC, das variabel verzinste bevorzugte Eigenkapitalinstrument von Strategy, Dividendenverpflichtungen erhöhen und Druck für zusätzliche Bitcoin-Verkäufe erzeugen könnten. STRC ist darauf ausgelegt, nahe bei $100 zu handeln, und weist derzeit eine Dividende von 11,5% auf.

Wie ist die Einschätzung von Grayscale zu Bitcoin?

Grayscale Research erwartet, dass Bitcoin in den kommenden Monaten wieder anzieht, allerdings sagte man, dass BTC in der nahen Zukunft möglicherweise einige andere Krypto-Sektoren unterperformen könnte, wenn diese Segmente stärker direkt von einer verbesserten regulatorischen Klarheit profitieren.

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