Laut BlockBeats erwägt Australien am 12. Mai eine Reform seines Systems zur Besteuerung von Veräußerungsgewinnen (CGT), indem der aktuelle 50-%-Abschlag für langfristig gehaltene Vermögenswerte durch eine Inflationsindexierung ersetzt werden soll. Davon wären Krypto-Assets, Aktien und andere Investments betroffen.
Nach dem derzeitigen System zahlen Privatpersonen Steuern auf nur 50% der Veräußerungsgewinne, nachdem sie Vermögenswerte länger als ein Jahr gehalten haben. Die vorgeschlagene Reform würde die Anschaffungskostenbasis vor der Berechnung der Gewinne um die Inflation anpassen. In Phasen mit rascher Wertsteigerung der Vermögenswerte könnte sich die tatsächliche Steuerlast der Anleger erhöhen – insbesondere für Krypto-Investoren, bei denen der zeitbasierte Haltebonus geschwächt würde.