Galaxy und BitGo stehen vor Gericht: Streit um $100M -Merger

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Galaxy Digital und BitGo sind diese Woche vor Gericht aufeinandergetroffen, während ihr Rechtsstreit über einen gescheiterten Zusammenschluss weitergeht, berichtet Bloomberg. Der Konflikt geht darauf zurück, dass Galaxy Digital im August 2022 den Erwerb von BitGo beendet hat – rund vier Jahre, nachdem die Unternehmen im Mai 2021 Pläne für eine Fusion angekündigt hatten. BitGo fordert, dass Galaxy, geführt von CEO Michael Novogratz, mindestens 100 Millionen US-Dollar zahlt, weil es von einer Transaktion zurückgetreten ist, die ursprünglich mit 1,2 Milliarden US-Dollar bewertet war. Galaxys Entscheidung, sich aus dem Deal zurückzuziehen, hat eine juristische Auseinandersetzung ausgelöst, die sich um die Frage dreht, wer für das Scheitern der Fusion verantwortlich ist und welche Verpflichtungen jede Partei der anderen gegenüber hatte.

Der Kernstreit

BitGo behauptet, Galaxy habe es versäumt, angemessene Anstrengungen zu unternehmen, um den Deal abzuschließen, und habe Details zu Ermittlungen durch US-Behörden verschwiegen, die ihre Fähigkeit zur Finalisierung der Fusion wahrscheinlich beeinträchtigt hätten, so Bloomberg.

Galaxys Position unterscheidet sich deutlich. Als Galaxy im August 2022 die Akquisition beendete, erklärte Galaxy, dies sei aufgrund des „Versäumnisses von BitGo, bis zum 31. Juli 2022 geprüfte Abschlüsse für 2021 zu liefern, die den Anforderungen unserer Vereinbarung entsprechen“ erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt machte Galaxy zudem geltend, dass es keine Kündigungsgebühr schulde.

Zeitachse der Ereignisse

Galaxy Digital hatte die Pläne zur Übernahme von BitGo erstmals im Mai 2021 angekündigt. Nach der vorgeschlagenen Vereinbarung sollte BitGos Mitgründer und CEO Mike Belshe zu Galaxy als Deputy CEO wechseln und Mitglied des Vorstands des Unternehmens werden.

Die Akquisition wurde im August 2022 auf Grundlage der von Galaxy genannten Gründe wegen der fehlenden geprüften Finanzunterlagen beendet.

Seit 2022 hat BitGo daran festgehalten, dass Galaxy entweder die 100 Millionen US-Dollar Gebühr schuldet oder als rechtliche Entschädigung zusätzliche Schadensersatzleistungen in Höhe von mehr als diesem Betrag.

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