Laut Forbes Digital Assets erreichte der globale Stablecoin-Markt am 15. Mai rund 323,4 Milliarden US-Dollar, da regulatorische Rahmenwerke eine architektonische Abzweigung zwischen zwei Modellen beschleunigen: Inhaberbasierte Stablecoins, die eine Abwicklung On-Chain ermöglichen, und von Banken ausgegebene tokenisierte Einlagen, die sich an traditionelle Einlagensysteme anlehnen.
Die MiCA-Rahmenregelung der Europäischen Union und der U.S.-GENIUS-Act treiben diese Spaltung durch regulatorische Mechanismen voran. MiCA unterscheidet in seinem Aufsichtsweg zwischen E-Geld-Tokens und Asset-Referenced-Tokens, während GENIUS verlangt, dass Stablecoins zu 100% Reserven in Bargeld und kurzfristigen Schatzanweisungen (Treasury Securities) vorhalten, mit verstärkten Schutzvorkehrungen für eine höhere Insolvenzrangigkeit.