Standard Chartered Bank: Tokenisierte Vermögenswerte werden bis 2028 4 Billionen US-Dollar erreichen, DeFi wird zur zentralen Kerninfrastruktur für die tokenisierte Welt

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In einem am 18. Mai veröffentlichten Forschungsbericht prognostiziert Standard Chartered, dass das Volumen tokenisierter Vermögenswerte in Blockchain-Netzwerken bis Ende 2028 4 Billionen US-Dollar erreichen wird. Davon entfallen die Hälfte auf Stablecoins, die andere Hälfte auf nicht-stabile Münzen in Form realer Vermögenswerte (RWA); DeFi-Protokolle würden zur zentralen Grundinfrastruktur für tokenisierte Vermögenswerte werden.

Kernprognosen des Standard-Chartered-Berichts: Zahlen, Struktur und Risiken

Tokenisiertes Vermögensvolumen bis Ende 2028: 4 Billionen US-Dollar (Stablecoins 2 Billionen US-Dollar + nicht-stabile Münzen RWA 2 Billionen US-Dollar)

Drei Wege zur Steigerung des DeFi-Durchsatzes (Bericht bestätigt):

· Mehr Vermögenswerte können on-chain zirkulieren

· Ein größerer Anteil dieser Vermögenswerte kann in DeFi-Protokolle eingezahlt werden

· Das Kreditvolumen auf Basis von on-chain-Vermögenswerten kann ausgeweitet werden

Standard Chartered bestätigt, dass diese drei Treiber eine Multiplikatorwirkung auf DeFi-Aktivitäten und Token-Preise haben werden.

Zentrale Risiken (Bericht bestätigt): regulatorische Ungewissheit, Risiken in Smart Contracts, Abhängigkeit von Oracles, Governance-Probleme, fehlende Nutzererfahrung. Der Bericht weist darauf hin, dass institutionelle Investoren möglicherweise stärker Plattformen bevorzugen, die robuste Risikometriken aufweisen und über ausgereifte Governance-Kompetenz verfügen.

Institutionelles Fallbeispiel: Coinbase-Morpho Bitcoin-Kreditprodukt

Der Standard-Chartered-Bericht nutzt die Kooperation von Coinbase und Morpho als konkretes Beispiel für DeFi-institutionalisierte, strukturierte Produkte: Coinbase stellt das Frontend und das Custody-Handling bereit, Morpho liefert die Kreditlogik, die Liquidations-Engine und die Liquiditätspools. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts hält dieses Produkt rund 1,75 Milliarden US-Dollar an Krediten und umfasst 22.000 Kreditnehmer.

Marktstatus tokenisierter Vermögenswerte: Bestätigungsdaten anderer Institutionen

Chainalysis: Das verwaltete Vermögensvolumen von RWA liegt inzwischen nahe bei 30 Milliarden US-Dollar

Marktdaten: Das RWA-Tokenisierungsmarktvolumen im Mai erreicht mindestens 34,5 Milliarden US-Dollar (weitere Berichte nennen 37,5 Milliarden US-Dollar), mit einem jährlichen Wachstum von rund 100%

Binance Research: Das Volumen tokenisierter Vermögenswerte könnte in den 2030er-Jahren 1,6 Billionen US-Dollar erreichen (Fokus auf Staatsanleihen-Produkte, Gold-gestützte Rohstoffe und tokenisierte börsennotierte Aktien)

Häufige Fragen

Wie unterscheiden sich Standard-Chartered-Prognose von 4 Billionen US-Dollar und die Binance-Research-Prognose von 1,6 Billionen US-Dollar?

Beide unterscheiden sich in zeitlicher Zielmarke und Umfang: Standard Chartered prognostiziert tokenisierte Vermögenswerte on-chain (einschließlich Stablecoins) in Höhe von 4 Billionen US-Dollar bis Ende 2028; das 1,6-Billionen-US-Dollar-Ziel von Binance Research richtet sich auf das Jahr 2030 und konzentriert sich auf die Kategorie tokenisierter Vermögenswerte mit nicht-stabilen Münzen. Da sich die Methodik der beiden Prognosen unterscheidet, sind sie schwer direkt vergleichbar.

Wie verbessert Komponierbarkeit die Kapitaleffizienz tokenisierter Vermögenswerte?

Laut dem Standard-Chartered-Bericht können tokenisierte Vermögenswerte es ermöglichen, dass eine einzelne Position gleichzeitig mehrere Funktionen übernimmt: Erträge erzielen, Kredite besichern und Liquidität bereitstellen. Im Vergleich zum traditionellen Finanzwesen, in dem Vermögenswerte häufig nur einen einzigen Zweck in einem statischen Muster erfüllen können, senkt die gleichzeitige Nutzung mehrerer Funktionen die Kosten für ungenutztes Kapital deutlich.

Was sind die wichtigsten Hürden für eine großflächige DeFi-Adoption von tokenisierten RWA?

Laut dem Standard-Chartered-Bericht umfassen die wichtigsten Hürden: regulatorische Ungewissheit (insbesondere die Unterschiede in den Compliance-Rahmenwerken zwischen verschiedenen Jurisdiktionen), technische Risiken von Smart Contracts, die Abhängigkeit von externen Oracles, Governance-Probleme sowie weiterhin Lücken bei der Nutzererfahrung für institutionelle Nutzer.

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