Wall Street „AI-Chip-Generationswechsel“: Intel/AMD +25%, Micron +37%, NVIDIA hinkt hinterher

ChainNewsAbmedia

US-Aktien im Halbleiter-Sektor zeigten am 8. Mai eine deutliche Rotation: Intel und AMD legten jeweils um etwa 25% zu, der Speicherhersteller Micron stieg um 37% und NVIDIA schnitt am selben Tag vergleichsweise schwach ab. CNBC berichtete unter Berufung auf den Mizuho-Analysten Jordan Klein: „Der Wechsel der Wachmannschaft im KI-Bereich“ – die Lage, in der NVIDIA die frühe Erfolgsphase beim Aufbau der KI-Infrastruktur dominierte, verändert sich, und die Gewinnverteilung beginnt sich auf CPU-Anbieter (Intel, AMD) sowie Speicherhersteller (Micron) auszudehnen.

5/8 Kursgewinne/-verluste: Intel/AMD je +25%, Micron +37%, NVIDIA im Rückstand

Konkrete Tageskursgewinne:

Intel: +25% (zugleich befeuert durch Nachrichten zur Apple-Auftragsfertigungspartnerschaft auf ein Allzeithoch)

AMD: +25%

Micron (Speicher): +37%

NVIDIA: vergleichsweise flach

Kumulierte Entwicklung seit Jahresanfang (YTD): Alle vier Unternehmen haben sich verdoppelt, wobei Intels Kursentwicklung mehr als 200% betrug; NVIDIA liegt YTD bei etwa +15% und liegt nur knapp vor der Gesamtperformance des Nasdaq.

Logik der Rotation: KI-Inferenz-Workloads machen CPU und Speicher zum neuen Engpass

Die von Mizuho genannten Rotationsgründe:

KI-Trainingsphase: Mit NVIDIA-GPUs als Kern und einer führenden Rolle bei der Dominanz der Investitionen in die Basiststruktur

KI-Inferenz (inference)-Phase: Steigende Anforderungen an CPU und Speicherbandbreite in kurzer Zeit

Intel Xeon-Prozessoren: Als Schlüsselkomponente für KI-Inferenz-Workloads positioniert, da Unternehmen bei der praktischen Bereitstellung von KI-Modellen auf die CPUs angewiesen sind

Micron-Speicher: Die Modellparameter werden immer größer, Bandbreite und Kapazität des Speichers werden zum neuen Limitierungsfaktor

Diese Rotationsrichtung spiegelt wider, dass der KI-Infrastrukturausbau in die zweite Phase übergeht – vom Trainings-seitigen GPU-Wettbewerb hin zu einer Full-Stack-Optimierung auf der Inferenzseite. Für einzelne Anleger steht diese Kursbewegung dafür, dass der KI-Nutznießer-Zyklus von „einem einzigen Giganten“ auf „mehrere Anbieter“ übergreift.

Rolle von NVIDIA: Vom Alleingang hin zu Gewinnbeteiligung – nicht gleichbedeutend mit dem Ausstieg

Der relative Rückstand von NVIDIA YTD sollte nicht als Verlust der KI-Dominanz interpretiert werden:

NVIDIA hat 2025 bereits stark zugelegt, die Basis für 2026 ist hoch, wodurch der Anstieg relativ gebremst ist

Die KI-Trainings-seitigen GPUs werden weiterhin von NVIDIA dominiert; Intel und AMD können ihren Marktanteil bei Trainings-GPUs kurzfristig kaum angreifen

Diese Rotation ist „der Markt verteilt KI-Gewinne etwas auf andere Zulieferer“, nicht „NVIDIA verliert die Führung“

Konkrete Ereignisse, die man weiter beobachten kann: NVIDIAs Q1-Geschäftsbericht Ende Mai, die Offenlegung von Intel-Xeon-AI-Inferenz-Serveraufträgen, der Fortschritt der Micron-HBM-Auslieferungen sowie die Marktdurchdringung der AMD-MI300-Serie im Unternehmenskundensegment. Die konkreten Geschäftsaussagen der einzelnen Unternehmen für „die zweite KI-Phase“ werden die grundlegende Unterstützung der fundamentalen Basis für diese Aktienrotation bestätigen.

Der Artikel „Wall Street: Wechsel der KI-Chip-Generationen“: Intel/AMD +25%, Micron +37%, NVIDIA im Rückstand erschien zuerst auf Kettennews ABMedia.

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