Der stellvertretende Gouverneur der Bank of Japan fordert am Samstag einen „ganzheitlichen Ansatz“ für das globale Geldsystem

Am Samstag forderte Ryoji Hyakumori, stellvertretender Gouverneur der Bank of Japan, einen „ganzheitlichen Ansatz“ für die Gestaltung des künftigen globalen Geldsystems und warnte davor, die Auswahl auf nur Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) und Stablecoins zu beschränken. Hyakumori betonte, Japan sei für beide Wege gerüstet: Das Land habe CBDC-Pilotprojekte gestartet und sei zugleich eines der ersten Länder gewesen, das Stablecoin-Gesetze eingeführt habe. Er hob hervor, dass künftige Geldsysteme umfassend entworfen werden müssten und technologische Machbarkeit, soziale Kosten, Benutzerfreundlichkeit, finanzielle Stabilität sowie geldpolitische Überlegungen in die Gestaltung integrieren müssten.
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