
Der Vorsitzende der Reformpartei in Großbritannien, Nigel Farage, hat nach dem Erhalt eines „Krypto-Geschenks“ im Wert von 5 Millionen Pfund Sterling vom Krypto-Milliardär Christopher Harborn im Mai 2024 ein Immobilienpaket im Wert von 1,4 Millionen Pfund Sterling gekauft, nur wenige Wochen nachdem Farage die Kandidatur für die vorgezogene Wahl angekündigt hatte. Großbritannien hat bereits im März einen Vorschlag eingebracht, der vorsieht, Krypto-Spenden an die Politik vorübergehend zu verbieten.
Fara ges Haltung und parlamentarische Untersuchung: bestätigte Fakten
Sowohl die Reformpartei als auch Farage bestreiten, dass es ein Fehlverhalten gegeben habe. Fara ges Kernposition lautet: Das Geschenk sei erhalten worden, bevor er offiziell als Abgeordneter vereidigt wurde, und unterliege daher nicht den Regeln, die nach dem Amtsantritt die Meldung persönlicher Einnahmen durch Abgeordnete betreffen. Kritiker argumentieren, dass das Geschenk selbst dann nach seinem Amtsantritt registriert werden müsste.
Farage hat öffentlich erklärt, dass die Reformpartei sich gegen Maßnahmen stellen werde, die ein Verbot oder eine vorübergehende Aussetzung von Krypto-Spenden an die Politik vorsehen. Zudem hatte die britische Liberaldemokratische Partei zuvor eine unabhängige Untersuchung zu einer von Farage beworbenen Kampagne im Wert von 2,7 Millionen US-Dollar rund um Stack BTC gefordert.
Gesetzgebung zu Krypto-Politikspenden in Großbritannien: offene Bestätigungs- und Abschlussverfahren
Die britische Regierung hat im März 2026 einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der Krypto-Spenden an politische Parteien und an politische Amtsträger vorübergehend verbieten soll. Diese Maßnahme basiert auf zwei Punkten: Empfehlungen aus westlichen Ländern sowie einem unabhängigen Untersuchungsbericht, der eine Bedrohung durch ausländische politische Spenden thematisiert.
Nach dem derzeitigen Stand des parlamentarischen Bestätigungsverfahrens muss der Gesetzentwurf noch die vollständige Prüfung im Unterhaus und im Oberhaus des britischen Parlaments durchlaufen und die Zustimmung von König Charles III. erhalten, bevor er Gesetz wird. Derzeit gibt es keinen bestätigten Zeitplan für den Abschluss der Gesetzgebung. Der britische Premierminister Keir Starmer sagte: „Wir werden entschlossene Maßnahmen ergreifen, um unsere Demokratie zu schützen.“
Regulatorischer Hintergrund: konkrete Vorwürfe britischer Abgeordneter
Im Februar 2025 drängte Matt Western, Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses für die nationale Sicherheitsstrategie in Großbritannien, in einem offenen Brief Gesetzgeber dazu, vorübergehend keine Krypto-Spenden an Parteien und politische Akteure zu übermitteln. Als Hauptgrund nannte er, dass ausländische Regierungen möglicherweise über solche Spenden Einfluss auf die Wahlen und die politischen Positionen in Großbritannien nehmen könnten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Großbritannien zunehmend zusätzliche europäische Militärrollen übernimmt. Gleichzeitig wird die Prüfung politischer Akteure, die Krypto als Wahlkampfmittel oder als persönliches Geschenk annehmen, durch die Aufsichtsbehörden verstärkt.
Häufige Fragen
Warum hält Farage ein 5-Millionen-Pfund-Geschenk für nicht meldepflichtig?
Fara ges Position lautet: Das Geschenk sei erhalten worden, bevor er offiziell als Abgeordneter vereidigt wurde, und unterliege daher nicht den Regeln, die nach dem Amtsantritt die Meldung persönlicher Einnahmen durch Abgeordnete betreffen. Kritiker sind der Ansicht, dass das Bestehen dieser Spende selbst dann nach seinem Amtsantritt im Rahmen der geltenden Verfahren registriert werden müsste. Das britische Parlament ermittelt derzeit dazu und hat noch keine Entscheidung getroffen.
Wann könnte der Gesetzesentwurf der britischen Regierung zum Verbot von Krypto-Politikspenden Gesetz werden?
Gemäß dem bestätigten parlamentarischen Verfahren muss der Gesetzentwurf die Prüfung durch das Unterhaus und das Oberhaus des britischen Parlaments durchlaufen und die Zustimmung von König Charles III. erhalten. Nach dem Einbringen im März 2026 ist das Verfahren in beiden Kammern derzeit noch nicht abgeschlossen; ein bestätigter Zeitplan für den Abschluss der Gesetzgebung liegt nicht vor.
Welche weiteren dokumentierten Fälle gibt es zur Verbindung von Farage mit Krypto?
Neben dem privaten Geschenk im Wert von 5 Millionen Pfund Sterling hat die britische Liberaldemokratische Partei zu einer Untersuchung einer von Farage betriebenen Kampagne im Wert von 2,7 Millionen US-Dollar rund um Stack BTC aufgerufen. Farage erklärte öffentlich, er sei gegen jegliche Form eines Verbots von Krypto-Politikspenden; die Reformpartei werde dieselbe Haltung einnehmen.