Erste CRS-Strafverurteilung in Hongkong: Ein Privatbanker droht 6 Monate Haft und eine Geldstrafe von 500.000 HKD

Laut ChainCatcher erhielt ein privater Banker in Hongkong eine sofortige Freiheitsstrafe von 6 Monaten und eine Geldstrafe von 500.000 HKD, weil er vorsätzlich falsche Angaben in CRS-Offenlegungen gemacht hatte. Damit handelt es sich um die erste strafrechtliche Verurteilung nach CRS-Regeln in der Stadt. CRS 2, eine Überarbeitung des OECD Common Reporting Standard in Kombination mit dem Crypto-Assets Reporting Framework (CARF), verlangt nun ausdrücklich die verpflichtende Meldung von Kryptowährungen, Stablecoins, Krypto-Derivaten, bestimmten NFTs, Zentralbankdigitalwährungen und bestimmten E-Geld-Produkten. Kryptohandelsplattformen, Verwahrer und damit verbundene Fonds müssen ihren KYC-Verpflichtungen nachkommen und Informationen an Steuerbehörden melden, wodurch frühere regulatorische Schlupflöcher zur Verschleierung von Vermögen über Krypto-Assets effektiv geschlossen werden.
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