Japans vier Aufsichtsbehörden warnen: Krypto birgt Geldwäscherisiko bei Immobiliengeschäften

Gate News-Meldung, 29. April — Japans Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus, Finanzdienstleistungsaufsicht, Nationale Polizeibehörde und Finanzministerium haben gemeinsam am 28. April eine Hinweisbekanntmachung herausgegeben und davor gewarnt, dass Kryptowährungen ein erhöhtes Risiko für Geldwäsche darstellen, wenn sie in Immobiliengeschäften verwendet werden. Die Leitlinien richteten sich an große japanische Verbände der Immobilien- und Kryptoindustrie, darunter die Japan Cryptocurrency Business Association.

Die Aufsichtsbehörden hoben hervor, dass die Fähigkeit von Krypto, sich sofort über nationale Grenzen hinweg zu übertragen, eine erhebliche Quelle des Geldwäscherisikos darstellt. In den Leitlinien heißt es: "Krypto-Assets, die die Eigenschaft haben, sofort über nationale Grenzen hinweg übertragen zu werden, gelten als mit einem hohen Risiko verbunden, als Zahlungsmittel in Immobiliengeschäften zum Zweck der Geldwäsche verwendet zu werden."

Immobilienmakler wurden angewiesen, eine Due-Diligence-Prüfung gemäß Japans Gesetz zur Verhinderung der Übertragung von Erträgen aus Straftaten durchzuführen, regulatorische Meldungen über verdächtige Transaktionen einzureichen und die Polizei über vermutete kriminelle Aktivitäten zu informieren. Die Leitlinien warnten außerdem davor, dass die Umwandlung von Kryptowährungen in Fiatgeld im Auftrag von Kunden rechtlich als Betrieb einer nicht lizenzierten Krypto-Börse im Sinne des Payment Services Act gewertet werden könnte, was potenziell zu rechtlichen Sanktionen führen könnte. Darüber hinaus müssen Unternehmen alle ausländischen Zahlungen, die 30 Millionen Yen (etwa AU$250,000) übersteigen, den zuständigen Behörden nach Japans Foreign Exchange and Foreign Trade Act melden.

Die Warnung kommt, nachdem Japan in diesem Monat sein Gesetz über Financial Instruments and Exchange Act geändert hat, um Kryptowährungen erneut als Finanzinstrumente einzustufen und die Regulierung zu verschärfen, um Insiderhandel und Marktmanipulation im Krypto-Bereich zu verbieten sowie die Offenlegungspflichten für Krypto-Unternehmen zu erhöhen. Zuvor war Krypto in Japan als eine Form der Zahlung reguliert.

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