Mann aus Ohio zu 9 Jahren Haft für ein $10M -Bitcoin-Ponzischema verurteilt

BTC-1,94%

Rathnakishore Giri, 31, aus New Albany, Ohio, wurde zu neun Jahren Bundesgefängnis verurteilt, weil er ein Krypto-Ponzi-Schema im Wert von 10 Millionen US-Dollar betrieben hat. Giri bekannte sich im Oktober 2024 in einem Fall des Drahtbetrugs schuldig und erhielt zusätzlich drei Jahre Bewährungsaufsicht. Das Schema beruhte auf dem falschen Versprechen garantierter Renditen beim Handel mit Bitcoin-Derivaten, wobei Gelder neuer Opfer genutzt wurden, um frühere Investoren zu bezahlen – ein typischer Mechanismus von Ponzi-Betrug.

Funktionsweise des Schemas und Betrugstaktiken

Giris Vorgehen war auf Täuschung ausgerichtet. Anstatt die Gelder wie versprochen zu investieren, leitete er Geld von neuen Teilnehmern um, um Renditen an frühere auszuzahlen, wodurch der Eindruck entstehen sollte, es handle sich um legitime Trading-Gewinne. Um dieses falsche Erfolgsbild zu untermauern, stellte sich Giri als wohlhabender Investor dar und zeigte Luxusgüter, darunter zwei Lamborghinis, einen Tesla, einen Audi R8, eine Sammlung hochwertiger Uhren sowie organisierte Privatjet-Flüge und Luxus-Ferienunterkünfte.

Fortgesetzter Betrug nach dem Schuldbekenntnis

Bemerkenswert ist, dass Giris kriminelle Tätigkeit nach seinem Schuldbekenntnis im Oktober 2024 nicht aufhörte. Während er auf die Verurteilung wartete und auf Kautions-/Vorfreigabe war, forderte er weiterhin Gelder von neuen Krypto-Investoren ein und verursachte damit weiteren Schaden für neue Opfer, während Bundesstaatsanwälte sich auf seine Anhörung zur Urteilsverkündung vorbereiteten.

Einordnung: Strafverfolgung bei Kryptowährungsbetrug

Giris Verurteilung spiegelt eine verstärkte Durchsetzung der Strafverfolgung bei Kryptowährungsbetrug wider. Laut dem FBI verloren Amerikaner im Jahr 2025 mehr als 11 Milliarden US-Dollar durch crypto-bezogene Verbrechen, was einem Anstieg von 22% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Weitere jüngste Maßnahmen umfassen die Verurteilung zweier estnischer Staatsangehöriger zu jeweils 16 Monaten Haft für ihre Beteiligung am HashFlare-Ponzi-Schema im Wert von 577 Millionen US-Dollar. Im Februar wurde der ehemalige CEO der Krypto-Investmentfirma Goliath Ventures wegen Bundesvorwürfen aus Drahtbetrug und Geldwäsche festgenommen, nachdem Berichte laut geworden waren, er habe ein Ponzi-Schema betrieben, das 328 Millionen US-Dollar eingesammelt habe. Dieser Fall zog anschließend auch den Finanzriesen JPMorgan Chase in den Fokus, der einen Monat später verklagt wurde, weil man angeblich versäumt habe, das gemeldete Schema zu erkennen und zu stoppen.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare