Die Standard Chartered Bank gab am 19. einen Plan bekannt, die Stellen in Unternehmensfunktionen bis 2030 um mehr als 15% zu reduzieren, was rund 8.000 Jobs betrifft. Die Bank erklärte, dass ihre nächste Wachstumsphase von einem stärker gestrafften, agilen und vernetzten Betriebsmodell profitieren werde. Die Personalreduzierung sei Teil einer umfassenderen Strategie, um Kernkompetenzen zu stärken, Wettbewerbsvorteile zu konsolidieren und ein nachhaltiges Unternehmenswachstum mit langfristig hochwertigen Renditen zu fördern, so eine Mitteilung der Bank.
Der Group Chief Executive von Standard Chartered, Bill Winters, sagte in der Mitteilung, die Bank setze verstärkt auf den Aufbau von Kernfähigkeiten und konsolidiere fortlaufend Wettbewerbsvorteile, um ein nachhaltiges Unternehmenswachstum voranzutreiben und langfristig hochwertige Renditen zu erzielen.
Aktuelle Belegschaftsgröße
Standard Chartered beschäftigt weltweit rund 82.000 Menschen, davon mehr als 52.000 Mitarbeiter im Backoffice.
Branchenkontext
Die Ankündigung spiegelt einen breiteren Trend im Finanzsektor wider. Während sich die KI-Technologie weiterentwickelt und in der Finanzbranche breiter eingesetzt wird, haben in letzter Zeit mehrere Finanzinstitute Personalabbau angekündigt. Die DBS Bank in Singapur hatte zuvor Pläne angekündigt, über drei Jahre hinweg etwa 4.000 Jobs abzubauen.